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Siri Dhammacari Vipassana
Meditationszentrum

Vipassana ist ein Wort aus dem Pali (Sprache zur Zeit des Buddha). Es bedeutet intuitives, tiefgründiges Sehen und Verstehen und wird auch mit Klarblick und Einsicht übersetzt.

Die Vipassana-Meditation ist eine verbreitete Methode, die auch heute noch vor allem in burmesischen, ceylonesischen und thailändischen Klöstern gelehrt wird.

Die im Meditationszentrum geübte Meditation wurde vom Ehrwürdigen Ajahn Tong (Abt des buddhistischen Klosters Wat Chomtong in Nordthailand und weltweit hochangesehener Meditationslehrer) entwickelt. Es handelt sich um eine intensive Form der Mahasi Sayadaw-Technik mit Geh- und Sitzperioden. Die Meditierenden lernen anhand einfacher Übungen Achtsamkeit auf Körper, Gefühle, Geist und Geistobjekte zu entfalten. Dabei werden tiefe Einsichten gewonnen.

Ziel ist es, Achtsamkeit im gegenwärtigen Augenblick zu entwickeln. Der Vorteil der Methode ist, dass man auf nichts warten muss. Meditation kann in jedem Moment geschehen. Nach einiger Zeit der Übung ist es möglich, immer wieder der Hektik des Alltags für kurze Momente zu entkommen, indem die Aufmerksamkeit auf den Körper bzw. auf die Atmung gelenkt wird. Man lernt, mit allen Sinnen wach und im Hier und Jetzt zu sein. Dafür braucht es die Schulung des Geistes und regelmäßige Übung – dabei können ein ruhiger Ort und andere Übende unterstützen.